ZWIFT SAISON 2026/27

Das ist neu in dieser Saison
Wenn die Abende kürzer werden, startet bei uns traditionell die Zwift-Saison: Bei „zgoll: Rund um den Blecherhof“ treten Teams mit Fahrerinnen und Fahrern aus unterschiedlichen Leistungsklassen gemeinsam auf dem Smart Trainer an. In diesem Jahr gibt es einigen Neuerungen, die auch für gestandene Zwifties spannend sind.
So funktioniert das Rennformat
„Rund um den Blecherhof“ ist eine waschechte Fahrradrennserie – nur eben nicht auf der Straße, sondern zu Hause. Möglich macht das die Software Zwift, die alle Teilnehmenden in einer gemeinsamen virtuellen Welt zusammenbringt. Der Clou dabei: Der Smart Trainer sorgt dafür, dass sich die Leistung, die ihr drinnen erbringt, genauso anfühlt wie draußen auf der Straße – wollt ihr virtuell einen Berg hochfahren, merkt ihr das im wahrsten Sinne des Wortes in den Beinen. Sogar Windschattenfahren funktioniert, sodass tatsächlich eine echte Renndynamik entsteht.
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Teams und Kategorien: Für jedes Leistungslevel die passende Herausforderung
Gefahren wird in Teams von drei bis sechs Fahrerinnen und Fahrern – und die Vielfalt der Teams ist einer der schönsten Aspekte der Serie. Es gibt starke Frauenteams, sehr ambitionierte gemischte Teams und in dieser Saison zum allerersten Mal eine eigene Jugendmannschaft. Grenzen gibt es hier bewusst keine. Damit trotzdem jede und jeder auf Augenhöhe mitfahren kann, gibt es vier verschiedene Leistungskategorien, in denen ihr unabhängig von eurem Fahrniveau Punkte für euch selbst und euer Team sammelt.
Ihr habt noch kein Team?
Das ist überhaupt kein Problem – meldet euch trotzdem einfach an. Viele andere stehen vor der gleichen Situation, und genau daraus entsteht schon ein gemeinsamer Ausgangspunkt: Wir bringen euch dann mit anderen Teamlosen zusammen, sodass ihr von Anfang an mit netten Leuten in die Saison starten könnt.
Die technische Ausstattung: Das braucht ihr zum Mitmachen
Neben der Lust am Sport braucht ihr für den Einstieg vor allem Folgendes:
- Ein Rennrad oder Gravel Bike. Beides eignet sich gleichermaßen für den Smart Trainer.
- Einen Smart Trainer. Diese Komponente ersetzt euer Hinterrad beziehungsweise spannt es ein, misst eure Leistung und erzeugt entsprechenden Widerstand. Per Bluetooth oder WLAN verbindet er sich anschließend mit eurem Laptop oder Tablet. Wer erst einmal testen möchte, bevor er investiert: Bei Paceheads, einem Partnerunternehmen, könnt ihr Smart Trainer auch leihweise ausprobieren – der Einstieg ist damit denkbar niedrigschwellig.
- Die Software Zwift. Zwift ist die verbreitetste digitale Cycling-Plattform weltweit und kostenpflichtig, aber monatlich kündbar. In Zwift könnt ihr frei fahren, Workouts absolvieren oder eben Rennen bestreiten – alle Rennen unserer Serie finden ausschließlich dort statt. Praktisch: Wer bei Zwift direkt einen Smart Trainer kauft, bekommt die ersten Abo-Monate geschenkt. Zwift läuft auf Tablet, Computer, Mac oder Apple TV; auch übers Smartphone ist es möglich, wirkt dort aber schnell unübersichtlich – wir empfehlen, das Handy lieber für die Companion App frei zu halten.
Optional, aber sehr empfehlenswert ist außerdem die kostenfreie Zwift Companion App. Mit denselben Zugangsdaten wie in Zwift eingeloggt, dient sie euch quasi als Fernbedienung und Kommunikationszentrale: Ihr seht anstehende Rennen, wer sich bereits angemeldet hat, und könnt während des Rennens live mit den anderen Teilnehmenden chatten – die Nachrichten erscheinen dann sogar als Sprechblasen im Spiel.
Die wichtigste Neuerung: ZwiftPower wird Pflicht
Wer schon in den vergangenen Jahren dabei war, kannte ZwiftPower bereits als optionales Zusatzprofil, das vor allem für die Auswertung der Sprint- und Bergwertung gebraucht wurde – nur mit einem ZwiftPower-Profil lassen sich beispielsweise Sprintzeiten im Nachgang bis auf die Tausendstelsekunde genau auswerten. Wer ausschließlich auf die Gesamtwertung gefahren ist, konnte bislang gut darauf verzichten.
Für die neue Art der Punktevergabe in dieser Saison ändert sich das: Ein ZwiftPower-Profil ist ab sofort für alle Teilnehmenden verpflichtend. Die Einrichtung ist dabei denkbar einfach – ihr meldet euch einfach mit euren gewohnten Zwift-Zugangsdaten auf zwiftpower.com an, und euer Profil wird automatisch aus euren bereits vorhandenen Zwift-Daten erstellt. Lasst euch von der Menge an angezeigten Daten dort nicht abschrecken, es handelt sich lediglich um Informationen, die Zwift ohnehin schon über euch hat.
Gesamt-, Sprint- und Bergwertung: Drei Wege zum Erfolg
Neben der klassischen Gesamtwertung – wer über alle Rennen hinweg in seiner Kategorie die besten Platzierungen holt, gewinnt – gibt es zwei weitere Wertungen für alle, die ihre ganz eigenen Stärken ausspielen wollen:
- Die Sprintwertung. Hier geht es um kurze, explosive Sprintintervalle. Wer dabei vorne mitfahren will, sichert sich am Saisonende – ganz wie bei der Tour de France – das grüne Trikot.
- Die Bergwertung. Für alle, die ihre Stärke lieber am Anstieg statt im Sprint ausspielen.
So meldet ihr euch an
Der wichtigste Schritt ist die Anmeldung auf rudb.zgoll.eu – egal, ob mit oder ohne bestehendes Team. Dort findet ihr außerdem alle Regeln im Detail sowie einen Rückblick auf die vergangene Saison. Wer sich bei den einzelnen technischen Schritten noch unsicher fühlt, muss sich keine Sorgen machen: In einem separaten Video zeigen wir euch demnächst ganz genau, wie der Zwift-Download funktioniert, wie ihr euch anmeldet und wie ihr die Companion App einrichtet.
Alle wichtigen Links
🚴 Rund um den zgoll: Blecherhof – Infos, Termine, Regeln & Anmeldung https://www.rudb.zgoll.eu/
⚙️ Smart Trainer mieten & testen bei Paceheads
🧡 Zwift – Account erstellen & weitere Infos https://www.zwift.com/eu-de
💻 Zwift herunterladen
📱 Zwift Companion App
📊 ZwiftPower – für die Wertung 2026/27 erforderlich https://www.zwiftpower.com/
Nein. Die Serie richtet sich ausdrücklich vom kompletten Anfänger bis zur ambitionierten Hobbyfahrerin an alle Leistungsniveaus, die über vier Kategorien entsprechend berücksichtigt werden.
Nein. Ihr könnt euch auch ohne Team anmelden und werdet dann mit anderen Teamlosen zu einem Team zusammengebracht.
Ja, ab dieser Saison ist das ZwiftPower-Profil für alle Teilnehmenden verpflichtend, da die neue Punktevergabe darauf aufbaut.
Von Oktober 2026 bis zum Finale im Mai 2027 findet einmal im Monat donnerstagabends um 18 Uhr ein Rennen statt, jeweils mit einer Dauer von 35 bis 60 Minuten. Die genauen Daten findest du unter https://www.rudb.zgoll.eu/termine
Die Anmeldung sowie alle weiteren Informationen findet ihr auf rudb.zgoll.eu.