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Zgoll | Detail

TOWNHALL MEETING BEST PRACTICE

Unser Setup für Townhall Meetings am Blecherhof

Große Unternehmensveranstaltungen wie Townhall Meetings, Kick-offs oder All-Hands-Formate finden heute selten noch ausschließlich vor Ort statt. Ein Teil des Publikums sitzt im Saal, ein anderer Teil schaltet sich von zu Hause oder aus anderen Standorten dazu. Genau darin liegt die eigentliche Herausforderung: Es reicht nicht, den Raum einfach mit einer Kamera zu filmen. Damit ein Townhall Meeting wirklich funktioniert, müssen Menschen vor Ort und Menschen am Bildschirm das gleiche packende Erlebnis haben – mit gutem Bild, klarem Ton und einer Inszenierung, die niemanden zum passiven Zuschauer einer schlechten Aufzeichnung macht.

VIDEO: Unser neues Townhall Meeting Setup im Labor

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Die Bühne: eine 4K-LED-Wand als visueller Mittelpunkt

Im Zentrum unseres Setups steht eine 4K-LED-Wand, die als Hintergrund der Bühne dient. Eine LED-Wand hat gegenüber klassischen Projektionen oder einzelnen Displays einen entscheidenden Vorteil:

  • Sie liefert eine sehr hohe Leuchtkraft,
  • bleibt damit auch bei den Lichtverhältnissen einer großen Veranstaltung brillant und kontrastreich sichtbar,
  • und ist dabei reflektionsfrei.

Wir setzen dabei auf aktuelle COB-Panels (Chip-on-Board). Bei dieser Technik sitzen die LEDs nicht mehr als einzelne, sichtbare Bauteile auf der Oberfläche, sondern werden direkt und sehr dicht auf die Platine aufgebracht und anschließend versiegelt. 
Das Ergebnis ist ein deutlich feinerer Pixelabstand und ein geschlosseneres Bild, sodass die Wand aus normalem Betrachtungsabstand wie ein einziger, durchgehender Monitor wirkt und nicht wie eine Ansammlung einzelner LED-Module.

Ein weiterer, sehr praktischer Vorteil dieser neuen Panel-Generation: Sowohl der Stromverbrauch als auch die entstehende Wärmelast sind spürbar geringer als bei älteren LED-Technologien. Das erleichtert die Planung der Klimatisierung im Raum und senkt gleichzeitig die Betriebskosten der Anlage.

Die Intelligenz des Systems: Cisco Codec Pro der 2. Generation

Damit aus Kameras, Mikrofonen und Bildschirm ein durchdachtes Gesamtsystem wird, braucht es eine zentrale Steuereinheit. Bei uns übernimmt das der Cisco Codec Pro G2. Er verarbeitet die Signale mehrerer Kameras und Mikrofone gleichzeitig, verwaltet die Videokonferenzverbindung und trifft in Echtzeit die Entscheidung, welches Kamerabild gerade zu sehen ist.

Genau diese automatische Umschaltung zwischen den Kameras ist für ein Townhall Meeting entscheidend. Meldet sich jemand aus dem Publikum zu Wort, erkennt das System das und schwenkt zur passenden Kamera und dem passenden Bildausschnitt. Spricht die Person auf der Bühne weiter, wechselt das Bild ebenso automatisch zurück.Für die Teilnehmenden am Bildschirm entsteht so der Eindruck einer professionell geschnittenen Live-Übertragung, ohne dass im Hintergrund eine Regie sitzen muss, die manuell zwischen Kameras umschaltet.

Mehr zum Cisco Codec Pro G2

Die Augen im Raum: Quadcam und Vision-PTZ-Kameras

Damit der Room Kit Pro überhaupt zwischen verschiedenen Perspektiven wählen kann, braucht er mehrere Kameras, die den Raum aus unterschiedlichen Blickwinkeln erfassen. Bei uns kommt dafür ein Zusammenspiel mehrerer Cisco-Kameras zum Einsatz:

Direkt unterhalb der LED-Wand sitzt eine Cisco Quadcam. Sie liefert einen Gesamtüberblick über das Podium und kann durch ihre Bildaufteilung mehrere sprechende Personen gleichzeitig gut erkennbar darstellen – ideal für Gesprächsrunden oder Interviewsituationen auf der Bühne.
Links und rechts der LED-Wand ergänzen wir das Bild um zwei Cisco Vision-PTZ-Kameras. PTZ steht für Pan-Tilt-Zoom: Diese Kameras lassen sich schwenken, neigen und zoomen und werden vom System automatisch so ausgerichtet, dass sie den optimalen Blickwinkel ins Auditorium liefern. Meldet sich also jemand aus dem Publikum mit einer Frage, kann eine dieser Kameras präzise auf die entsprechende Person schwenken und sie klar erkennbar ins Bild holen.

Eine weitere Vision-PTZ-Kamera haben wir an der Rückseite des Raums platziert. Ihre Aufgabe unterscheidet sich von den beiden anderen: Sie ist auf die sprechende Person auf der Bühne fokussiert und folgt ihr dynamisch. Betritt jemand die Bühne, erkennt die Kamera das, fährt den Zoom entsprechend heran und bewegt sich anschließend mit, wenn sich die Person vor der LED-Wand hin- und herbewegt. So bleibt die sprechende Person jederzeit gut im Bild, ohne dass sie sich an eine feste Position oder Markierung auf dem Boden halten müsste – ein Detail, das gerade bei freien Vorträgen einen großen Unterschied für die Bildwirkung macht.

Mehr zur Cisco Vision PTZ

Die Ohren im Raum: mehrere Cisco Ceiling Mic Pro

Bild ist die eine Seite eines guten Townhall-Erlebnisses, Ton die andere – und oft die anspruchsvollere. Unser Labor hat eine große Raumhöhe, was akustisch grundsätzlich eine Herausforderung darstellt: Schall verteilt sich in einem hohen, offenen Luftraum anders als in einem niedrigen, kleinen Besprechungsraum, und Stimmen können schnell hallig oder undeutlich wirken.

Um trotzdem eine klare, natürliche Sprachübertragung zu erreichen, haben wir mehrere Cisco Ceiling Mic Pro-Mikrofone von der Decke abgehängt. Diese Deckenmikrofone tasten den gesamten Bereich darunter akustisch ab und richten sich dabei gezielt auf sprechende Personen aus, während Nebengeräusche und Hall aus dem übrigen Raum herausgerechnet werden. Weil die Mikrofone über die gesamte Fläche verteilt hängen, ist unabhängig davon, wo im Raum jemand spricht, immer eine ausreichende Anzahl von ihnen nah genug dran, um eine gleichbleibend klare Sprachverständlichkeit sicherzustellen – sowohl für das Publikum im Saal als auch für die Zuhörenden am Bildschirm.

Mehr zum Cisco Ceiling Mic Pro

Wie funktioniert das Zusammenspiel der Komponenten im Townhall Meeting-Setup?

Der eigentliche Mehrwert entsteht erst im Zusammenspiel aller Komponenten. Die Mikrofone erkennen, wer gerade spricht, und liefern diese Information an den Room Kit Pro. Der Codec entscheidet auf dieser Grundlage, welche Kamera – Quadcam, eine der seitlichen Vision-PTZ-Kameras oder die rückwärtige, dem Sprecher folgende Vision-PTZ – gerade das passende Bild liefert, und schaltet automatisch dorthin um. Die LED-Wand wiederum sorgt im Hintergrund für die visuelle Bühne, vor der sich das Geschehen abspielt, ohne selbst Teil der Kamerasteuerung zu sein.

Für die Organisatorinnen und Organisatoren einer Veranstaltung bedeutet das vor allem eines: deutlich weniger technischer und personeller Aufwand. Es braucht keine eigene Kameracrew und keine manuelle Bildregie, um ein Townhall Meeting in professioneller Qualität zu übertragen. Das System übernimmt diese Aufgabe zuverlässig im Hintergrund, während sich das Team auf Inhalt und Ablauf der Veranstaltung konzentrieren kann.

Für wen ist ein solches Townhall Meeting-Setup interessant?

Diese Kombination aus LED-Wand, Cisco Room Kit Pro, Kamerasystem und Deckenmikrofonen eignet sich für alle Räume, in denen regelmäßig größere hybride Veranstaltungen stattfinden sollen – vom unternehmensinternen Townhall Meeting über Kick-off-Events bis hin zu Kundenveranstaltungen oder Schulungen mit externen Teilnehmenden. Wichtig ist dabei: Die einzelnen Komponenten lassen sich unabhängig von der konkreten Raumgröße skalieren. Ob kleinerer Veranstaltungsraum oder große Aula – das Prinzip aus automatischer Kameraumschaltung, gezielter Sprechererkennung und einer kräftigen visuellen Bühne im Hintergrund lässt sich entsprechend anpassen.


Eine LED-Wand bietet eine deutlich höhere Leuchtkraft als eine Projektion und ist dadurch auch bei hellerem Umgebungslicht gut sichtbar. Gegenüber einzelnen großen Displays lässt sie sich zudem flexibel in nahezu jeder Größe und jedem Format zusammensetzen.

Die Cisco Pro-Mikrofone erfassen, aus welcher Richtung im Raum gerade gesprochen wird, und geben diese Information an den Room Kit Pro weiter. Dieser wählt darauf basierend automatisch die passende Kamera und den passenden Bildausschnitt aus.

Nein. Die automatische Kameraumschaltung ersetzt die klassische, manuelle Bildregie. 

Ja. Genau für solche Räume sind die von der Decke abgehängten Cisco Pro-Mikrofone ausgelegt. Sie tasten den Raum großflächig ab und liefern auch bei großem Luftraum eine klare Sprachverständlichkeit.

Ja. Das Grundprinzip aus Codec, Kameras und Mikrofonen funktioniert unabhängig von der Raumgröße. Anzahl und Platzierung der Komponenten werden entsprechend an die jeweilige Raumgröße und Nutzung angepasst.

Selbst erleben statt nur lesen: Komm' zum Blecherhof!

Am besten lässt sich ein solches Setup erleben, wenn man live dabeisteht und sieht, wie die automatische Kameraumschaltung, die Sprechererkennung und die LED-Wand im Zusammenspiel funktionieren. Deshalb laden wir dich herzlich ein, dir das Townhall-Meeting-Szenario jederzeit gerne persönlich am Blecherhof anzuschauen. Meld dich einfach bei uns, und wir zeigen dir vor Ort, wie sich das Setup in der Praxis anfühlt.